So ermitteln Sie die Betonfestigkeit anhand der Reifegradmethode

Von der Festigkeitsentwicklung des Betons hängt auf einer Baustelle viel ab. Die Wetter- und Temperaturbedingungen können den Fortschritt der Baumaßnahmen massiv beeinflussen. Die Reifegradmethode stellt dabei ein wichtiges Verfahren zur Bestimmung der Druckfestigkeit dar. Durch die richtige Anwendung können Sie viele relevante Entscheidungen zuverlässiger und schneller treffen. Müssen Heizgeräte installiert werden, um die Reife zu beschleunigen? Oder sind sogar Kühlmaßnahmen erforderlich, um Risse und andere Defekte zu vermeiden?

In diesem Beitrag erläutern wir Ihnen, wie Sie die Reifegradmethode auf Ihrer Baustelle nutzen, um den richtigen Zeitpunkt für die Ausschalung, die Planung der Nachschalung oder für Verkehrsfreigaben zu bestimmen.

Grundsätzlich müssen Sie zunächst eine Reifekurve erstellen, die die Korrelation zwischen der Reife und der Festigkeitsentwicklung darstellt. Sensoren, die die Temperatur direkt im Beton messen und direkt in eine Software übertragen, bieten dabei eine maßgebliche Unterstützung.

1. Messpunkte festlegen

Welche Stellen im Beton sollen überwacht werden? Das sollten Sie sich ganz zu Beginn gut überlegen. Die ungünstigsten Punkte wie oberflächennahe Abschnitte, schattige Bereiche, Punkte, an denen es durch die Umgebungsbedingungen beeinflusst wird, sind am wichtigsten zu berücksichtigen.

2. Temperatursensoren anbringen

Befestigen Sie die Sensoren mit Kabelbindern und stellen Sie sicher, dass sie auch bei Belastung nicht aus ihrer Position geraten.

3. Verbindung herstellen

Die Temperatursensoren stellen automatisch den Kontakt  zum Nutzerportal in der Cloud her.

4. Betonguss starten

Wenn alle Grundlagen erfüllt sind, können Sie den Beton eingießen.

5. Reifegrad berechnen

Geben Sie die Parameter in die Software ein, damit die entsprechenden Reifegradfunktionen auf die aufgezeichnete Hydradationstemperatur angewendet werden können.

Wie funktioniert die Reifegradberechnung? Wir haben die gängigsten Methoden für Sie zusammengestellt.

6. Bestimmen der Festigkeit an Ort und Stelle

Anhand der Reifekurve aus den Schritte 1 bis 5 können Sie die Festigkeitsentwicklung am Bau abschätzen. Dazu ziehen Sie eine vertikale Linie nach oben, bis Sie die Reifekurve erreicht haben. Anschließend verbinden Sie den Punkt mit einer horizontalen Linie nach links. Hier können Sie die entsprechende Festigkeit dann ablesen. 


Unser Beispiel zeigt: 
Wenn die Reife des Bauwerks 10 Stunden bei 20 Grad Celsius beträgt, ist die zugehörige Festigkeit am Ort 25 MPa.

 

So macht Ihnen ConcR die Bestimmung des Reifegrads einfacher

Mit dem Betonmonitoring-System von ConcR können Sie Schritt 5 und 6 erheblich effizienter gestalten. Denn statt die Aufzeichnungen manuell durchzuführen, erledigt die eigens entwickelte Software diese Aufgabe für Sie. Vermeiden Sie also eventuelle Fehlerquellen und sparen Sie Zeit, denn:

  •  Sie bestimmen nur die gewünschte  Reifefunktion. ConcR berechnet die Laufzeit und die damit verbundene Festigkeit anschließend automatisch.
  •  Auch die lästige Dokumentation entfällt: Alle Informationen werden in der Cloud gespeichert und können von jedem internetfähigen Gerät aus abgerufen werden. Dafür müssen Sie noch nicht einmal auf der Baustelle sein.
  •  Statt ständig die Werte zu kontrollieren, können Sie das System auch so einstellen, dass Sie beim Erreichen bestimmter Zielwerte automatisch informiert werden. 

Wussten Sie, dass ConcR mit der R-Serie auch wiederverwendbare Sensoren zur Betonüberwachung im Programm hat? In unserem Shop sehen Sie beide Modelle.

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