Nachhaltiges Bauen: Wie hilft die Digitalisierung dabei, CO2 zu reduzieren?

Auch in der Bauindustrie stellt das Erreichen der globalen Klimaschutzziele eine große Herausforderung dar. Die Mitgliedsunternehmen des weltverbandes der Zement- und Betonindustrie (Global Cement and Concrete Association/ GCCA) haben sich dazu verpflichtet, bis 2050 CO2- neutralen Beton herzustellen. Was steckt hinter “Net Zero Concrete” und wie hilft die Digitalisierung Bauunternehmen schon heute dabei, CO2 einzusparen? 

Neben Wasser, ist Beton das am häufigsten benutzte Material. Es ist vielfältig, preiswert und vielseitig einsetzbar. Seine bemerkenswerten Eigenschaften machen es Feuer,- Wetter und Flutenbeständig. Beton verfügt über wesentliche Eigenschaften, die es anderen Sektoren, wie der Industrie für erneuerbare Energien ermöglichen, ihre Klimaziele durch die Bereitstellung wichtiger Infrastrukturen zu erreichen. Nebenbei ist Beton auch ein äußerst vielseitiges Baumaterial mit unendlich vielen Formen und Mischungen, welches Planern und Konstrukteuren ermöglicht, diese Eigenschaften auf möglichst materialeffiziente Weise zu nutzen. Am Ende seiner Lebensspanne kann der Beton wiederverwendet und vollständig recycelt werden. 

Bis dato ist Beton noch alles andere als nachhaltig,  schließlich ist er für 7 Prozent der weltweiten CO2- Emissionen verantwortlich. Das hat zur Folge, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht und dass der Weg zu Nachhaltigkeit in der Betonindustrie ein bedeutsames Element bei der Begrenzung des Ausmaßes und der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels.

Net- Zero- Concrete

Der Net- Zero Concrete soll eine neue Basis für Erneuerbare Energien, eine sichere Infrastruktur und nachhaltige Häuser bieten. Das Ziel ist es den CO2 Fußabdruck von Beton unter Berücksichtigung des Pariser Abkommens zu senken.Der Begriff Net- zero beschreibt die Reduzierung der CO2- Emissionen über den gesamten Lebenszyklus auf Null. Ziel des Net- Zero- Concretes ist es die nächsten Jahre die CO2- Emissionen bis 2030 auf 25% pro m3 zu reduzieren und schließlich dann auf null. 

Doch wie sieht der Weg zu Net- Zero- Concrete aus? 

Die GCCA hat hierzu eine “Roadmap to Net- Zero- Concrete” aufgestellt, welches die Ziele der nächsten Jahre definiert und beschreibt.

Das entscheidende Jahrzehnt auf dem Weg in eine nachhaltige Betonindustrie hat bereits begonnen. Vielversprechenden Materialien und die intelligente Verarbeitung von Abfallprodukten bringen entscheidende Fortschritte. Von zentraler Bedeutung ist aber auch, dass Technologien vorangebracht werden und im kommerziellen Maßstab eingesetzt werden. 

Durch den Vorsprung digitaler Technologien können bereits einfache Erfolge in der Betonherstellung, Beton- Planung und im Betonbau erzielt werden. Nicht alle Veränderungen erfordern (hohe) Investitionen, einige können auch Kosten senken. 

Durch die Verringerung von Rohstoffmengen, verbesserten Entwurfsprozessen und der Wiederverwendung von Elementen, werden bereits erste erfolgreiche Schritte in eine nachhaltigere Betonindustrie getätigt.

Concr nutzt den Vorsprung durch digitale Technologien und fördert aktiv die digitalisierung des Baus. Durch den Einsatz von Concrete Monitoring können Temperaturentwicklungen und der Reifeprozess des Betons gemessen und zielsichere Prognosen für die Weiterverarbeitung getroffen werden. Durch die Verringerung  der Ausschalfristen können effizient Kosten und Ressourcen gespart werden. 

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